Rebe und Pflanzen

 

Die Idee ist einfach: Die Natur bietet uns alles, was wir brauchen. Es reicht seine Sprache zu dolmetschen, ebenso wie man die Lesung entdeckt. Bevor Sie lesen können, ist ein Buch nur eine Reihe von uninteressanten und unattraktiven Charakteren. Wer lernt, findet dort eine außerordentliche Quelle der Bereicherung, sein Leben verändert sich, ebenso wie seine Weltsicht.

 

 

 

1/ Bio-Indikatoren Pflanzen:

 

 

Für diejenigen von uns, die gerade erst die Natur lesen lernen, ist das Vorhandensein bestimmter Pflanzen ein sehr deutlicher Hinweis auf den Zustand unseres Bodens, sei es in physikalischer, chemischer oder biologischer Hinsicht.

Ich verweise Sie auf das beste Buch, das ich über dieses Thema kenne: die Enzyklopädie der Bio-Indikatoren Pflanzen veröffentlicht von Promonature (www.promonature.com)

Es ist zu beachten, dass eine Angabe durch Pflanzen nur ab einer bestimmten Anzahl von Pflanzen gilt. Gerade weil Sie einen Fuß von Blacken haben (eine wilde Pflanze, die leicht in den Brachen, auf dem Straßenrand oder im Garten gefunden wird), vor Ihnen bedeutet nicht, dass Ihr Boden nass ist, kalt mit einer Tendenz zur Hydromorphie und blockiert Phosphor.

 

Die Beurteilung erfolgt von Fall zu Fall.

Diese Analyse kann nur durch die Praxis nachvollzogen werden.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Ergebnisse immer mit einer traditionellen Analyse zu validieren.

 

Durch die Erkennung der starken Präsenz einer Art können Sie die Variabilität Ihrer Böden sehr viel genauer und zuverlässiger bestimmen als durch Bodenproben.

Sie können die biologische/physische Karte Ihres Landes erstellen.

 

 

Einige indikative Beispiele:

Der Amarant:

Liegt sie im Frühjahr vor, deutet sie auf einen Kali- oder Stickstoffüberschuss.

Im Herbst dagegen deutet sie an, dass die Kultur im Frühjahr nicht genügend Stickstoff und Kali hatte.

Amarante
Amarante

Das Fingerkraut: Wasserverstopfung, Hydromorphismus, erstickte und verdichtete Böden, die anaerobe Reaktionen auslösen können.

La Potentille
La Potentille

Der Beinwell: Es steigert das Pflanzenwachstum und verbessert die Bodenfruchtbarkeit. Es ist ein Hilfsmittel für die physische Struktur von Pflanzen.

Consoude
Consoude

Der Wegerich: Es zeigt den Reichtum des Bodens in der Kalksteinbasis an; hoher pH-Wert; Blockierung von Kali und Phosphor.

Plantain
Plantain

Die Quecke: Zeigt an, dass es Zeit ist, den Boden zu überarbeiten, um ihn zu regenerieren. Es offenbart eine Destrukturierung, Ermüdung und                                     Verdichtung der Böden.

Chiendent
Chiendent

Der Löwenzahn:

Wenn sein Vorhandensein gering bis mittelmäßig ist, weist er auf einen zufriedenstellenden Gehalt an organischer Substanz hin.

Wenn es invasiv ist, können Sie sicher sein, dass die organische Substanz durch einen Überschuss (zu viel Jauche und/oder Kompost) blockiert ist.

Pissenlit
Pissenlit

Die wenigen Beispiele sind nur ein kleiner Teil dessen, was gelernt werden kann.

2/ Die Nebenpflanzen:

 

 

Es gibt noch einen anderen Weg, Pflanzen zu benutzen: wenn sie uns den Zustand unserer Umwelt mitteilen, können sie uns auch helfen. Wir machen dies schon jetzt zum Teil durch Jauche und Abkochen, aber es gibt einen noch ermutigenderen Bereich: Nebenpflanzen.

 

Der Weinstock lebt in einer Umgebung, die durch Bodenbearbeitung oder Kompostierung usw. verbessert werden kann… Es gibt eine andere, effizientere Alternative: Pflanzen, die für uns arbeiten werden.

Zum Beispiel:

 

Die Luzerne:

Diese Hülsenfrucht hat eine sehr kräftige und tiefe Pfahlwurzel. Die Luzerne ist eine hocheffiziente Wasserpumpe, die es uns ermöglicht, überschüssiges Wasser und Dürren zu bewältigen.

 

Bei Regenperioden lassen wir ihn wachsen. Sie speichert Wasser und verhindert das Verstopfen des Bodens. Sobald der Regen vorbei ist, mähen wir ihn, weil er einen Teil des gespeicherten Wassers freisetzt. Die tiefen Wurzeln zwingen die Weinstöcke dazu, ihre eigenen Wurzeln zu senken und werden deshalb weniger empfindlich gegenüber klimatischen Schwankungen.

 

Darüber hinaus lebt Luzerne in Symbiose mit einem Bakterium (Rhizobiumbakterium), das es in Knötchen beherbergt. Seine absterbenden Bakterien setzen Stickstoff bis zu 40 Einheiten pro Hektar und Jahr in den Boden frei, wodurch jährlich 80 kg Harnstoff (Nitrate) eingespart werden.

Luzerne
Luzerne

Luzerne ist jedoch an unsere Situation angepasst, aber nicht notwendigerweise an alle Fälle.

Auf flachen Böden raten wir dringend davon ab, da sie sich wie ein Konkurrent der Weinreben bis zur Erstickung des Weinbergs verhalten würde. Der Klee ist in diesem Fall besser geeignet.

 

Schließlich schreien die meisten technische Kaufleute auch heute noch Skandal, wenn wir von Leguminosen in den Weinbergen sprechen. Für sie ist es eine Abweichung. Die Weine sollten nur mit kleinen, leicht zu mähenden und wenig wasseraufwändigen Schwingel begrünt werden.

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